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Herr, die Finsternis ist schwer zu durchleuchten und zu durchblicken. Ich will die Werke des Bösen offenbaren, nur dein Licht in mir kann das! Dafür danke ich dir und ehre dich, dass du die Wahrheit bist und du allein Geist der Offenbarung bringst. Vater, ich will meiner Verantwortung nachkommen. Das, was du mir anvertraut hast, will ich bewahren. Ich will nicht über den Bereich, den du mir zugewiesen hast, hinausgehen, sondern nur tun, was du mir geboten. Ich habe von dir die Fähigkeit zum Programmieren bekommen, und mit Freuden gehe ich der Arbeit nach! Und das werde ich gleich treu bei den Projekten auf Freelancer.com tun, und auch morgen bei der Universität Hamburg. Davor muss ich einen Test machen und gehe dann zur Übung. Falls das mit dem Stochastik-Modul nicht mehr funktioniert, gebe ich diese 6 Credits auf, da ich ja sowieso die erforderlichen 30 Credits überschritten habe – ich will ja nicht mehr Arbeit für das Weltliche aufwenden, als nötig, damit ich mich dem Geistlichen zuwenden kann. Du weisst, ich hoffe, das ES-Modul noch zu bekommen, das entspricht meinem Interesse und wird sicher sehr nützlich für die Zukunft sein. Letzlich leitest du alles. Ich will verständig in deinem Willen sein und erbitte von dir, Vater: Lass mich noch mehr an Verstand gewinnen! Oh Herr, wie freue ich mich, dass ich im Glauben darf, und ich von dir empfange! Ich will aber auch achthaben, dass ich deine Gaben nicht verschwende. Du züchtigst mich auf meinem Weg, damit ich nicht irre. Bewahre mich vor mutwilliger Sünde, wie David betete, und reinige mich von verborgenen Verfehlungen! Und alle meine Wege breite ich vor deinem Angesicht aus, denn du, Jesus, bist König, der wunderbare Ratgeber, und ich liebe es, dich zu loben, und dich zu lieben, und dein ergebener Diener zu sein! So muss ich vor dir eingestehen, mein Herr: Ich hätte das letzte Semester nicht abbrechen sollen. Ich hätte ausharren sollen, ich war einfach, ehrlich gesagt, zu lustlos, zu idealistisch, als ich merkte, ich müsse einiges an Mathematik wiederholen – dafür wollte ich schlicht keine Zeit und Mühe aufwenden! Herr, ich bitte dich: Lass mich lernen, lass mich fest werden! Ich bereue auch nicht, dass ich die Maskenpflicht umgangen habe, denn die Endzeitlichen Geschehnisse sind schwer einzuordnen, und du gabst mir erst jetzt durch den lieben erfahrenen Bruder Thomas Einsicht. Dafür, mein Gott, dafür danke ich dir, lass dir mein Dankopfer ein Wohlgefallen sein! So bin ich nun nicht mehr genötigt, als Freiberufler zu arbeiten – wohl aber war es eine kostbare Zeit, um Erfahrungen zu sammeln, und die Universität mehr zu schätzen – das alles aber selbstverständlich auf das Irdische beschränkt. Letztlich wird das alles bald, sehr bald vergehen – denn Jesus, du kommst bald! Dir will ich treu sein, mein Gott, und auch in den kleinen irdisch Dingen meine Treue zeigen, doch nicht auf der Erde harren oder weltlich gesinnt sein – dein Heiliger Geist der Wahrheit tut das alles! Ich weiss im Herzen, dass du mein Licht bist, dass mich leitet am Tag in einer Wolke und nachts im Feuer – ich stehe auf, sobald du aufstehst, und bleibe am Ort, solange du bleibst. Bewahre mich vor Verwirrung und Verführung, mein Herr! Lass meine Seele ganz erfüllt sein von deinem Geist! Bitte lass mich mehr erkennen, wie du bist, Vater, Sohn, Heiliger Geist! Strafe meine Werke aus dem Fleisch! Züchtige mich, ja, züchtige mich. Auf deine Gnade hoffe ich, O Herr, den ich nicht sehe, aber auf den ich sehnlichst warte, in dieser Nacht, und ich sehe im Glauben den Morgenstern schon aufgehen. Ich glaube an dich, O Jesus, ich glaube an dich! Lass meine Seele von deinem Heil ganz erfüllt sein, von deiner Gnade, von deiner Hoffnung, von deinem Leben! Denn du bist wunderbar, Herr, du bist wunderbar! Lass mich jederzeit verstehen, ob ich nach links oder nach rechts gehen soll, welche Mauern befestigt werden müssen, und welches altes Holz ausgerissen werden muss! Gib mir Verständnis, welche Türme gebaut werden sollen, um den Feind zu erspähen, und lehre mich den Kampf, Meister, bitte lehre mich den Kampf mit dem schärfsten Schwert des Geistes, denn da mangelt es mir. Bitte unterweise mich, welche Brüder ich zum Vorbild nehmen soll, und welche ich meiden soll. Da ist so viel Streiterei und Spaltung in der Christenheit, Herr, aber ist nicht deine Heilige Gemeinde eins und wahrhaftig? Ich stehe zwischen der Kluft der Häuser neben Adullam und der bibeltreuen Gemeinden. Und ich bin gewiss, du willst mir den Weg zeigen. Ich schäme mich wegen der nächtlichen Fleischeslust. Ich habe darauf keinen Einfluss. Bitte, wenn du willst, nimm es mir, gib mir Verstand und Kraft in der Nacht! Ich klage, lieber Maschiach, wegen der Brüder, und dass ich nicht weiss, welche davon Wölfe sind... du bist vollkommen! Dein Wort ist scharf und heilend. Lehre mich dein Wort, Rabbi, dein Jünger hört und lernt von dir. Diese Mauer muss ausgebaut werden: Mein schwaches Gewissen. Und den klaren Kampf will ich auch lernen. Damit Gut und Böse voneinander geschieden wird. Da ist Manuel, er stritt sich mit Kevin um der Zungenrede willen. Ich habe da wenig Erkenntnis, aber Gebet: Segne beide mit Verstand! Kennzeichne die Verkehrten Zungen! Bitte lehre Kevin, nicht auf sein Verstand zu bauen, sondern auf deinen Geist der Gnade! Bitte lehre mich, nicht hochmütig und anti-authoritär zu sein! Bitte erbarme dich über die St. Georg, dass dort tadellose und vorbildliche Älteste eingesetzt werden! Bitte bewahre Thomas, er hat ja ein großes Grundstück, dass es der Gemeinde zum Segen dient und nicht zur Fessel! Herr, der Satan will uns verführen, aber du bewahrst mich! Bitte zerschmettere jede Lüge und jede Falschheit in meinem Herzen, Herr, errette mich vom tödlichen Fallstrick der Verführer! Denn ich bin nur Staub, ja, ich wurde aus Erde geformt, und du, O Herr, O Jesus, du bist mein Schöpfer, und dir, dir allein, dem Anfang und dem Ende, gebührt die Ehre und der Dank von Ewigkeit zu Ewigkeit, und mein Gebet soll dir aufsteigen als schönes Räucherwerk, dass ich besinge deine Gnade mit Stimme und Saitenspiel, dass ich bezeuge dein Werk durch Liebe und Vergebung und Demut allen Brüdern! O halt und ja nur demütig! Gib allen Brüdern Mut, die Wahrheit zu sprechen zu ungelegener Zeit, die Stimme zu erheben zu göttlicher Stunde, aber bei menschlichem Drang zu verstummen. Du Herr, Adonai, du erhörst Gebet, und du bist treu denen, die treu mit dir sind. Und wo ich irgendetwas an mir finde, dass dunkel oder falsch ist, so fege ich es aus, denn ich bin ja ein lebendiger Stein in deinem Heiligen Tempel. Bitte, König, lass Corbin mit ganzem Herzen demütig sein und voll deiner Liebe. Bitte, König, prüfe und läutere Steven und lehre ihm, dem Unheil zu entkommen, der Verführung.

Meine Vergesslichkeit ärgert mich. Aber solange es deinem Namen nicht schadet, erleide ich es williglich. Nur um deines Namens willen lass mich ordentlich und stramm werden.

Lieber treuer Gott, du bist mein Gott von Kindheit an. Dich bete ich an, und nur du sollst in meinem Herzen wohnen. Meine Freude geht auf in dir, wie eine Blume in der Sonne aufgeht und aufblüht in alle Farben, denn du bist meine Hoffnung und mein Leben.

Ja, Herr, dir und nur dir schreibe ich diese Zeilen. Du kennst alle meine Sorgen, und du willst sie alle tragen – ach Vater, wie gerne will ich doch, dass die Menschen dich erkennen – ja, wie viel mehr willst du, dass die Gottlosen deine lieben Kinder werden? Sollte Hande das lesen, so bitte ich dich immernoch, mein Gott: Öffne doch ihr Herz, ja, lass dein Licht in ihr aufgehen, damit sie frei und froh werde, was wäre das für ein Jauchzen! Aber es ist gut, dass ich nicht an sie denken muss und mich freue, wenn du mir eine Ehefrau an die Seite stellen willst, oder auch wenn ich ohne Familie dir diene, zusammen mit den Geschwistern im Geist, der wunderbaren Familie, die du gemacht hast!

Ich danke dir, Vater, dass du dich an mich verherrlichen willst, indem ich gute Frucht bringe. Eine Frucht ist: Ich sorge mich nicht drum, was ich morgen zu essen habe! Ja, Herr, du weisst drum und sorgst dich – Vater dir ist es doch ein kleinstes, uns zu nähren. Um eines aber sorge ich mich mit Seufzen: Dass wir deine Schafe nicht in die Irre gehen. Und auch hier will ich dir fröhlich danken – wie? In meinen Sorgen danken – ja, denn in Jesus habe ich alles! Alles geschenkt! Umsonst – O, wieso sträuben sich die Gottlosen so dagegen – es ist doch die lieblichste Gnade und die gnädigste Liebe in allen Himmeln und hinter allen Horizonten. Ja so brauch ich mich nicht fürchten vor dem Tal der Finsternis, denn mein Hirte behütet mich, er leitet mich runter in die Tiefe, um seine Kraft zu zeigen. So sei uns barmherzig, Herr, auch den gefangenen und schmerzenleidenden Geschwistern, dass dein Geist und bewahrt und stärkt und tröstet – O lieber Gott – mit überströmendem Trost – Vater, dein Reich kommt bald, und es wird herrlich sein, es wird Frieden sein, es wird Freude sein, ja, der Sommer bricht an!

Mein Herr du weisst auch um diese Frau, dass ich sie kennenlernen wollte, und wie mir die Brüder sagten, ich sei noch gar nicht imstande, sie und ihren Sohn zu versorgen. Bist du nicht meine Stärke? Du, Herr, bist mein Schild! Auch jetzt bin ich nicht sicher, ob links oder rechts es gut ist zu gehen, aber ich bin getrost, du antwortest spätestens rechtzeitig! Und ich danke dir, dass mich einige am Arbeitsmarkt nicht ignoriert haben, und dass ich wohl doch wieder mehr arbeiten darf. Willst du dich hier verherrlichen, wo ich Krankenkasse und Miete zu bezahlen – ach, es ist doch nichtig, Gott! An welchen Gott glaube ich denn bitte? Sagen wir nicht täglich: Allmächtiger Vater? So zweifle ich kein Stück: Du schnipst die Rechnungen weg, und richtest unseren Blick von der Erde weg hoch zu dir! Und so sehe ich, es gibt viel zu arbeiten im Reich Gottes, denn die Ernte ist überreif! Habe ich nicht Verstand, deinen Willen zu erkennen? Dein Name soll nämlich in allem erhöht und gelobt werden! Dass du mich vernünftig und nüchtern machst, dass ich keinen Aufstand machen muss. Dass ich frei und froh und reines Gewissens bin, da ich besprengt mit deinem Blut deiner barmherzigen Hingabe am Kreuz, wo die Sünde ein für alle Mal gesühnt wurde, da ich bekleidet mit schneeweißem Leinengewand. Du machst, dass ich verständig bin und werde und stracks den Heilsweg schreite, als Heiliger Krieger, nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die finstern Geister. So warte ich im Glauben und kleiner Erwartung, wie du ums Studium entscheiden willst. Eines glaube ich aber wohl: Wirst du nicht dadurch verherrlicht, dass meine Stütze nicht der Arbeitsvertrag, sondern der Herr selbst ist?

Herr, ich sorge mich um Manuel. Ich sorge mich um Jan. Ich sorge mich um Khalil. Stärke und segne die Brüder. Und was ist mit Cedric? Wo ist er? Bitte und danke, Gott, dass du ihn geduldig ziehst. Bitte, Herr, du weisst ja, ich flehe dich an im Geist, festige die Mauern um Khalils Herzen rum. Tröste ihn, Herr, O wo er doch vielleicht auch große Zuwendung braucht, Jesus, bitte umarme ihn mit Liebe und bitte Herr, halte ihn fern von verführerische Liebe, O Gott, bitte, bitte bewahre ihn.

Ich preise deinen Namen auf ewig, Vater, Sohn, Heiliger Geist: Denn du bist ein Felsen, der gar nie zerbricht. Die Blitze und reißenden Ströme toben voll Zornesglut, doch da stehst du, meine Burg, meine Zuflucht, in deiner Geborgenheit bleibe ich und meine Liebsten trocken.

Ich besinge deinen Namen im Himmel, du Gesandter Gottes: Denn du bist das Licht, das seit Ewigkeiten scheint, und des Menschen Gesichter erleuchtet und uns die Wahrheit klar sehen lässt. Sie stricken Lügen, sie verkehren und verdrehen deine Schriften – aber dein Geist leitet mich lieblich und getröst in der guten Wahrheit.

Ich spiele dir auf Saiten, O Herr der Heerscharen: Denn du bist der klare feste Sieger, und dein Reich wird kommen, und deine Feinde, die dich hassen, werden zerbersten, und alles Böse und Krieg wird nie mehr sein! Wer zu dir kommt und deinen Namen anruft, ist sicher und geborgen in Ewigkeit.

Wir dienen dir in Ewigkeit, du Schöpfer aller Himmel und Erden: Denn alles, was aus deinem Mund hervorgegangen ist, sind Worte des Heils. Du erschöpfst ohn Erschöpfung, unendlich tief und weise ist dein Tun und Schaffen, und es ist keiner, der dich ergründet und begriffen hat, deine Herrlichkeit, deine Liebe, deine Gnade, deine Barmherzigkeit – O Gott, wir können es nur Glauben und Staunen und dir danken und dir dienen mit allem, was wir sind.

Wir sind dein Volk, deine Gemeinde, du treuer lieber Hirte Jesus: So warm und hell du die Sonne schufst, so klar und lieblich die Bäche fliessen – doch reicher beschenkt in der Gemeinschaft der Geschwister: Liebe im Überfluss! Vergebung, wie du am Kreuz vergabst! Frieden des Gottesreichs! Sieg gegen der Lüge und dem Hass! Das ewige Leben, und die Ehre gebührt dem Herrn, Christus Jesus allein auf ewig, Danke, ja, Danke!